Torische Multifokallinsen - Multifokalität auch bei hoher Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) mit der torischen Multifokallinse von Zeiss (Acritec) aus hydrophoben Acrylat.
Bei hoher Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) ist das Ziel, nach der Operation wieder ohne Brille zu sehen, mit einer normalen Multifokallinsenoperation nicht zu erreichen.
Für Augen mit hohem Astigmatismus gibt es jedoch Alternativen: entweder das "Lasik touch-up" (Bioptics) etwa drei Monate nach der eigentlichen Multifokallinsenimplantation oder die primäre Implantation einer sogenannten torischen Multifokallinse.
Diese torische Multifokallinse korrigiert dann nicht nur die Fehlsichtigkeit in der Ferne und in der Nähe sondern auch die Hornhautverkrümmung.

Bild einer torischen Multifokallinse von Carl Zeiss Meditec / Acritec
Torische multifokale Linsen müssen für jedes Auge sehr individuell hergestellt und dann während der Operation exakt im richtigen Winkel im Auge implantiert werden, um die Sehfehler des Auges so gut wie möglich zu korrigieren.
Der Einsatz von torischen Multifokallinsen ist aber erst ab Verkrümmungen von über 1,5 Dioptrien sinvoll, geringere Hornhautverkrümmungen können ohne größeren Aufwand in der Centro Klinik bereits durch geeignete, spezielle chirurgische Schnittführungen, die mit hochpräzisen Diamanten durchgeführt werden, während der Operation korrigieren.
Torische Multifokallinsen ermöglichen es auch Patienten mit hoher Hornhautverkrümmung, wieder ohne Brille zu lesen.



